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Ein Jahr voller Abenteuer - mein Reiserückblick 2019

Und wieder geht ein Jahr. Gefühlt rast die Zeit nur so dahin und ich frage mich, wo 2019 nur geblieben ist. Die besinnliche Zeit nutze ich gerne um zurückzublicken und das (Reise-) Jahr noch einmal Revue passieren zulassen. Nachdem 2018 schon ein schönes, vollgepacktes Reisejahr für mich war (hier geht es zum Rückblick) wollte ich es in 2019 ein wenig ruhiger angehen lassen. Anstatt jeden freien Tag auf Reisen und sämtliche Wochenenden unterwegs zu verbringen, habe ich mir vorgenommen ein wenig zur Ruhe zu kommen und ein paar gemütliche Tage zuhause einzuplanen.

 

Der Plan ging in den ersten Monaten des Jahres tatsächlich ganz gut auf. An den Wochenenden wechselten mein Freund und ich uns ab und waren so meistens in Regensburg oder Frankfurt unterwegs. Dazwischen besuchten wir unsere Eltern und verbrachten unseren Jahrestag, wie auch im letzten Jahr, in der Therme Erding. An meinem 30. Geburtstag im April konnte ich aufgrund einer Fortbildung nicht freinehmen. Dafür haben wir uns kurz davor einverlängertes Wochenende in Innsbruck gegönnt. Das war für uns beide der erste Besuch in der Hauptstadt der Alpen und wir waren sofort begeistert. Das Hotel war super, die Stadt wunderschön und die umliegenden Berge absolut faszinierend. Diesen Kurztrip werden wir im nächsten Jahr tatsächlich so auch wiederholen.

Schon eine Woche später stand mein erster richtiger Urlaub an. Und zwar ging es nach Ägypten zum Tauchen. Ein Kumpel von meinem Bruder ist Tauchlehrer und fährt seit einigen Jahren an Ostern nach Dahab und nimmt dabei immer Freunde mit um gemeinsam die Unterwasserwelt zu erkunden. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und habe die Möglichkeit genutzt meinen Advanced Open Water-Schein sowie die Nitrox-Zertifizierung zu machen. Das war ein richtig schöner Trip und ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn wir wieder zurück nach Dahab gehen.

Im Mai gab es dann einen Städtetrip nach Riga. Dort war ich in der Hauptstadt Lettland unterwegs, sowie in der Nachbargemeinde Jurmala. Das Highlight an diesem Trip war mein Halbmarathon, der einmal komplett durch die Stadt ging.  Dies war mein erster Besuch im Baltikum und das hat mir sehr gut gefallen. Die Menschen sind super nett und es war spannend ein wenig in die Geschichte, Kultur und das tägliche Leben einzutauchen.

Der nächste Urlaub war auch dann auch tatsächlich nur einen Monat entfernt um im Juni erfüllte ich mir einen Kindheitstraum: mit meiner Schwester zusammen Island-Pferde auf Island reiten. Das haben wir mit einem Roadtrip kombiniert und so ging es für uns einmal um die Insel aus Feuer und Eis. Was für ein Erlebnis! Mehr als nur einmal hatten wir das Gefühl auf einem anderen Planeten gelandet zu sein. Auch wenn die Reise viel zu kurz war, war das Erlebnis wunderbar. Der letzte Urlaub mit meiner Schwester war viele Jahre her, umso schöner war es, mal wieder so viel Zeit gemeinsam zu verbringen. Neben dem Ausritt, der alle Erwartungen übertroffen hat, waren unsere Bootstour mit Buckelwalsichtung sowie das Schnorcheln in der Silfra-Spalte die Highlights unserer Reise. Hier findet ihr auch ein paar Beiträge zu Island.

Ihr könnt es euch wahrscheinlich schon denken, es wurde nicht wirklich weniger. Denn schon im Juli bekam ich kribbelige Füße und wollte wieder Abtauchen. Deshalb habe ich noch einen kleinen Tauchurlaub auf Malta gebucht. Obwohl ich jeden Tag Tauchen war bleib genug Zeit einen Teil der Insel zu erkunden. So war ich in der Hauptstadt Valletta, in Marsaxlokk, Mdina, Rabat, bei den Dingli Cliffs und in Bugibba (wo ich auch untergekommen bin). Den Sommer habe ich dann zuhause verbracht und wir machten einige Ausflüge und Besuche bei den Familien. Das war richtig schön und tat auch ganz gut.

Gegen Ende des Sommers ging es dann aber nochmal on Tour und zwar endlich zurück nach Kanada. Mein Roadtrip führte mich von Vancouver nach Calgary. Dazwischen besuchte ich den Wells Gray Provincial Park sowie Jasper, Banff und Yoho Nationalpark. Ich legte einige Stopps ein, wanderte in den Rocky Mountains und suchte die Ruhe an den Seen, entdeckte wilde Tiere und war jeden Tag aufs Neue dankbar, dass ich unsere schöne Erde bereisen kann. Den krönenden Abschluss an mein Outdoor-Abenteuer machte ein Besuch bei meinen Freunden in London, Ontario. Dort habe ich nach dem Abitur für eineinhalb Jahre gelebt und kam nun nach 8 Jahren zurück. Das Wiedersehen war super und ich fühlte mich von der ersten Sekunde an wieder zuhause. Die Tage auf der Farm vergingen entsprechend wie im Flug. Die Blogposts zu dieser Reise findet ihr hier.

Den Herbst verbrachte ich in Deutschland. Wieder standen ein paar Ausflüge in Deutschland an. So zum Beispiel ein Mädelsausflug in die Wutachschlucht mit anschließendem Besuch am Titisee oder eine schöne Wanderung auf den Großen Arber im Bayrischen Wald. Als der Besuch aus Kanada kam, verbrachten wir ein schönes Wochenende in den Alpen. Wir wanderten um den Eibsee und fuhren mit der neuen Seilbahn auf die Zugspitze hoch. Da möchten wir im nächsten Jahr nochmal hoch, aber zu Fuß. Den Kanadiern zeigte ich auch meine Heimat bei einem Besuch von Schloss Lichtenstein und der Burg Hohenzollern und musste wieder einmal feststellen, wie schön es auch zuhause ist. Bei all den Reisen in die Ferne wird es mir immer wichtiger, Zeit in Deutschland zu verbringen. Neben den Ausflügen in der Heimat stand auch ein Business Trip nach Brüssel an. Leider waren die Tage so getaktet, dass keine Zeit für Erkundungen geblieben sind.

Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, ging es dann im Dezember nochmal los und zwar nach Malaysia, genauer gesagt in den Bundesstaat Sabah auf der Insel Borneo. Dort habe ich mich mit einer Freundin getroffen, die seit April auf Weltreise ist um gemeinsam Weihnachten zu feiern. In den 2,5 Wochen sind wir auf den höchsten Berg Südostasiens geklettert, haben die Unterwasserwelt von Sipadan erkundet, in einer Dschungel Lodge genächtigt, frisch geschlüpfte Meeresschildkröten freigelassen und die einzigartige Tierwelt Borneos aus nächster Nähe beobachtet. Dazu werde ich euch in den nächsten Wochen noch mehr erzählen. Auf jeden Fall ein unvergessliches Abenteuer.

Mit diesen Reisen habe ich es geschafft, 3 Punkte meiner Bucketlist abzuhaken:

  •  Islandponys in Island reiten
  •  Roadtrip durch die Kanadischen Rocky Mountains
  •  Tauchen auf Sipadan

Und wie geht es jetzt 2020 weiter? Ihr könnt euch bestimmt denken, dass ich da noch nicht ganz planlos bin. Und tatsächlich sind auch schon die ersten Reisen gebucht. Im März geht es wieder nach Innsbruck, im April nach Ägypten zum Tauchen und dann werde ich mir im Mai einen großen Traum erfüllen und eine Safari in Namibia & Botswana machen. Die erste Jahreshälfte wird also wieder spannend. Für die zweite Jahreshälfte gibt es aktuell tatsächlich noch keine Pläne. Wir haben schon die ein oder andere Idee, aber es soll ja auch noch ein wenig spannend und flexibel bleiben. Ansonsten steht 2020 für mich sehr im Zeichen der Vorbereitung. 2021 werde ich eine berufliche Auszeit nehmen und 6 Monate lang Reisen. Auch wenn das aktuell noch weit weg ist, wird die Planung einiges an Zeit in Anspruch nehmen und darauf freue ich mich ganz besonders im nächsten Jahr.

 

Habt ihr schon Reisepläne für 2020?

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Hier schreibe ich, Steffi, von meinen kleinen und größeren Reisen in der Heimat und rund um die Welt. Ich habe nie meinen Job gekündigt um die Welt zu bereisen, aber ich nutze jede Gelegenheit unseren schönen Planeten zu erkunden. Auf travel and other stories zeige ich euch, dass man sich auch mit Vollzeitjob kein Abenteuer entgehen lassen muss