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Kopenhagen und mein erster Halbmarathon

Kopenhagen sollte ein ganz besonderer Citytrip werden, denn neben einer Besichtigung der Stadt stand auch mein erster Halbmarathon an. In diesem persönlichen Blogpost berichte ich von meinen Emotionen bei diesem Lauf und wie es ist, einen Städtetrip mit einem sportlichen Event zu verknüpfen. Außerdem habe ich 10 Tipps für Kopenhagen gesammelt, die ich anstelle eines klassischen Reiseberichts mit euch Teilen möchte.



Von einer Schnapsidee zur schwierigen Vorbereitungsphase

Mein Freund läuft seit einigen Jahren Halbmarathon und fährt dafür auch gerne mal mit seinen Kumpels weg. Als fest stand, dass der nächste Halbmarathon in Kopenhagen sein sollte, habe ich mich direkt angeschlossen, da ich schon seit langem in die dänische Hauptstadt reisen möchte. Mein Freund meinte dann im Spaß, dass nur Läufer mit nach Dänemark genommen werden und so beschloss ich spontan, meine Läuferkarriere voranzutreiben und habe mich vielleicht etwas blauäugig für die 21km lange Strecke angemeldet.

 

Hochmotiviert startete ich im Juni mit dem Training und konnte auch schnell erste Erfolge verbuchen, wie 10km, dann 12km, einmal sogar 15km Joggen am Stück. Leider hatte ich so gar keine Freude daran und mein Training wurde immer mehr zur Qual und schlief immer mehr ein. Der heiße Sommer hat auch nicht unbedingt dazu beigetragen, dass ich freiwillig joggte, immerhin ging es ab und an zum See um im kühlen Wasser die Ausdauer zu trainieren. Diese ist zum Glück ganz gut, da ich recht aktiv bin und immer viel mit dem Fahrrad unterwegs bin. Nur mit dem Laufen konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Anfang August habe ich mit Kollegen an einem 10km-Lauf teilgenommen, in der Hoffnung danach wieder motivierter zu sein. Leider hat der anstrengende Lauf bei 33°C genau das Gegenteil bewirkt. Wir sind zu schnell gestartet und bei 7km war Schluss für mich. Ich musste Gehen und bin als eine der letzten Teilnehmer ins Ziel geschlichen.

 

Danach war für mich Schluss mit Training und ich hatte den Halbmarathon gedanklich abgesägt. Wäre die Anmeldung zu stornieren gewesen, hätte ich keine Sekunde gezögert. Trotz meiner Demotivation rückte der 16.09.2018 immer näher. Auch wenn die Vorfreude auf Kopenhagen langsam stieg, wurde meine Motivation an dem Lauf teilzunehmen von Tag zu Tag geringer. Irgendwann Anfang September habe ich dann aber beschlossen, das jetzt einfach durchzuziehen. Ich hatte viel über mein Vorhaben gesprochen und deshalb hat es mich auch ein wenig Überwindung gekostet zu akzeptieren, dass es hier nur noch um's Durchkommen geht um nicht als Versager dazustehen. Ohne jegliche Zeit im Kopf zu haben, wollte ich einfach an das Ziel kommen um meine Läuferkarriere dann auch direkt wieder zu beenden.

Ein Wechselbad der Gefühle - Mein erster Halbmarathon

Nun war also der 16.09.gekommen. Wir sind schon am Vortag angereist und hatten bereits einen schönen Nachmittag und Abend in Kopenhagen verbracht. Unser Hostel war ohne Frühstück und so haben wir uns selbst mit Brötchen und Müsli gestärkt. Da der Lauf erst um 11:15 startete, hatten wir noch genug Zeit um nach dem Frühstück gemütlich nach Østerbro zu Radeln, wo der Start sich befand. Dort angekommen, war ich erst einmal platt. Über 21.000 Starter und unzählige Helfer, Einsatzkräfte und Fans, da war ganz schön was los. Meine Laune hatte echt einen Tiefpunkt erreicht, so viele Menschen auf so wenig Platz ist einfach nichts für mich. Dann musste sich unsere Gruppe auch noch teilen, da ich alleine in einem deutlich langsameren Starterfeld starten sollte. Bei der Dixie-Toilette musste ich dann noch fast 30min anstehen und habe somit den Start verpasst. Das war allerdings nicht schlimm, bis meine Zeitgruppe starten konnte, war noch etwas Zeit. Aber ich bereitete mich schon einmal vor und steckte die Kopfhörer ins Ohr und es passierte - nichts. Akku leer! Das darf doch nicht wahr sein, dachte ich mir und war echt genervt. Ich hatte den Akku meines mp3-Players ganz sicher 2 Tage vorher geladen, aber das spielte nun keine Rolle mehr. Mir blieb nichts anderes übrig, als völlig genervt und unmotiviert meinen ersten Halbmarathon zu starten.

 

Puh, der Start war gar nicht so schlimm wie gedacht. Ich kam sofort in einen guten Rhythmus und die ersten beiden Kilometer waren super schnell geschafft. Ein wenig über meiner normalen Pace, aber erstaunlich gut, dafür, dass ich sonst die ersten drei Kilometer immr ganz schrecklich finde. Am Straßenrand standen unzählige Fans und haben absolut motivierend uns Läufer angefeuert. An mehreren Stellen hatten Bands ihre Instrumente ausgepackt und dadurch ordentlich die Stimmung angeheizt. Ich war direkt positiv überrascht und fand den Start bei Weitem nicht so schrecklich wie befürchtet. Bis Kilometer 5 lief es sogar richtig gut. Vor dem Lauf habe ich mir vorgenommen, wenigstens 15km zu schaffen und dann ins Ziel zu gehen. Zwischen Kilometer 5-7 kam dann kurzzeitig der Gedanke auf, vielleicht sogar doch die vollen 21 Kilometer bis ins Ziel zu Laufen. Als ich mich dann den 10 Kilometern näherte schlug meine Laune allerdings schlagartig um. Gerade einmal die Hälfte geschafft? Dabei kam es mir so vor als würde ich schon ewig Laufen.

Das war kurz nach der Hälfte. Das Foto stammt von https://cphhalf.dk/en/
Das war kurz nach der Hälfte. Das Foto stammt von https://cphhalf.dk/en/

Zwischen Kilometer 10 und 13 war der Lauf dann so richtig anstrengend. Ich fühlte mich am Ende meiner Kräfte, war aber doch so motiviert, dass ich die 15 auf jeden Fall schaffen wollte. Ich hangelte mich von Kilometer zu Kilometer und es schien immer unwahrscheinlicher, eventuell sogar die 21 Kilometer zu laufen. Wie konnte ich auf die Idee kommen, überhaupt bei so einem Lauf teilzunehmen? Warum tue ich mir das freiwillig an? I don't know - aber da habe ich mir schön was eingebrockt. Kilometer 14 und das Mini-Ziel der 15 Kilometer ist bald in Sicht. Ich rede mir ein, bis zum 15 Kilometer Schild zu Laufen und mir dann eine ordentliche Gehpause zu gönnen. Hat bis zu diesem Zeitpunkt nur mein Kopf gestreikt und ich habe mir eingeredet gar nicht so weit Laufen zu können, meldeten sich nun aber auch meine Waden und das Gefühl, diesem Lauf nicht nur mental, sondern auch physisch nicht gewachsen zu sein, wuchs immer stärker. Endlich war das erlösende 15 Kilometer-Schild erreicht, doch auf einmal ging es wieder. Mein Körper wollte noch nicht aufgeben, meine Beine trugen mich weiter. Nur wenige Minuten nachdem ich mir sicher war, dass der Lauf für mich gleich zu Ende ist, fühlte ich mich auf einmal wie beflügelt und war fest entschlossen, dass jetzt durchzuziehen. Ich weiß bis heute nicht woher dieser Motivationsschub kam, aber an dieser Stelle aufzugeben schien auf einmal undenkbar und ich habe mich so gut es ging weiter durchgekämpft.

 

Kurz vor Kilometer 17 haben sich dann aber meine Waden wieder verstärkt gemeldet und ein Krampf bahnte sich an, von den Waden, über die Oberschenkel bis zum Hintern. Aua! Jetzt hatte ich endlich meinen Kopf dazugebracht durchzuhalten und jetzt will doch der Körper streiken? Ich habe es versucht auszuharren, aber es ging nicht. Ich musste eine kurze Pause einlegen, auch wenn ich mir nicht sicher war, ob ich mich danach zum Weiterlaufen motivieren konnte. Meine Sorgen waren aber absolut unbegründet und nach 2 Minuten gehen fühlte ich mich wieder bereit weiter zu laufen. Auch wenn ich im Kopf immernoch die 21km durchziehen wollte, hatte ich nun so meine Zweifel. Auch wenn mich nur noch 3 Kilometer vom Ziel trennten war klar, das werden die härtesten Kilometer werden. Meine Muskeln konnten sich durch die Gehpause kurz erholen, aber die Erholung hielt nicht lange an und es fiel mir immer schwerer weiter zulaufen.

 

Bei Kilometer 18 gab es Getränke und Obst, das habe ich ausgenutzt um doch noch einmal eine Pause zu machen. Neben Wasser habe ich mir einen Energy-Drink gegönnt und noch ein Stück Banane gegessen. Da habe ich erst einmal gemerkt, wie sehr ich Durst und Hunger hatte. Das war mir vorher gar nicht aufgefallen. Da ich unbedingt über die Zielinie laufen wollte und mir nun sicher war, keine 3km mehr durchzujoggen, bin ich zügig gewalkt. Ab Kilometer 20 wollte ich dann wieder Laufen und es dann auch noch vollends durchziehen. Weit bin ich allerdings mit meiner Walkerei nicht gekommen, den schon nach wenigen Metern tauchte ein Mann hinter mir auf, tippte mich an die Schulter und meinte "don't give up now, you almost made it!". Den Motivationsschub scheine ich gebraucht zu haben, denn nach diesen Worten konnte ich mich zusammenreißen und tatsächlich weiter laufen. Die Fans am Straßenrand haben weiter für gute Stimmung gesorgt und geklatscht und da war meine zwischenzeitliche Motivation wieder zurück gekehrt: Ich wollte das Schaffen!

 

Von da an ging es dann tatsächlich super leicht. Meine schmerzenden Beine konnte ich ignorieren und ich war schon zu diesem Zeitpunkt unglaublich stolz weil ich mir sicher war, dass ich die letzten Kilometer nun absolut durchziehen werde. Und so war es dann auch, ohne weitere interne Diskussionen zwischen meinem Kopf und meinen Beinen habe ich es durchgezogen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich das 21 Kilometer Schild und das Ziel endlich sehen konnte. Nach dem Anblick konnte ich sogar noch einen Zahn zulegen und absolut glücklich durch die Ziellinie sprinten.

Selfie im Ziel
Selfie im Ziel

Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass dieser Halbmarathon ein wunderschönes Erlebnis war. So ungerne ich teilgenommen habe und so sehr die Waden zum Teil schmerzten, das Gefühl durchgekommen zu sein war einfach überwältigend. Am meisten überwältigt hat mich allerdings eine extreme Dankbarkeit, die ich schon kurz vor Erreichen dies Ziels verspürt habe. Ich war einfach so dankbar dafür, einen gesunden Körper zu haben, der mal eben einen 21 Kilometer-Lauf mitmacht. Noch nie habe ich meine Gesundheit so sehr gewertschätzt wie an diesem Tag.

 

Auch wenn ich nun bestimmt nicht zum absoluten Läufer mutieren werde, kann ich mir sehr gut vorstellen in Zukunft an weiteren Läufen teilzunehmen. Gerade die Kombination aus einem Städtetrip mit einem sportlichen Event fand ich super. Die Laufstrecke ging einmal komplett durch die Stadt, von Østerbro über Nørrebro nach Frederiksborg. Durch Vesterbro einmal um die Innenstadt, vorbei an Christianshavn und wieder zurück nach Østerbro. So viel bekommt man selten bei einem Städtetrip zu Fuß zu sehen. Da unser Städtetrip nach dem Lauf erst so richtig startete, blieben die Muskeln in den nächsten Tagen ständig in Bewegung und der Muskelkater hatte kaum eine Chance. 

Städtetrip mit Sportevent verbinden? Vor-und Nachteile

Dass ich mir vorstellen kann auch in Zukunft nochmal einen Städtetrip mit einem Lauf zu verbinden habe ich bereits oben erwähnt. Neben einigen Vorteilen, die dieser Kurzurlaub für mich hatte, gibt es auch den ein oder anderen Nachteil, den dies mit sich bringt. Für mich überwiegen die Vorteile, aber trotzdem möchte ich meine wahrgenommenen negativen Aspekte mit euch teilen. Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen hilfreich.

 

Vorteile:

  • Man sieht sehr viel von der Stadt und nimmt die Stadt aus einem anderen Blickwinkel wahr
  • Man kann zwei Leidenschaften mit einander verbinden
  • Man kann ohne schlechtes Gewissen super viele lokale Köstlichkeiten essen
  • Durch die viele Bewegung beim Erkunden der Stadt bleiben die Muskeln in Bewegung und der Muskelkater hält sich in Grenzen

Nachteile:

  • Man ist an bestimmte Zeiten gebunden. Wir mussten die Laufunterlagen und T-Shirts am Vortag abholen wodurch unsere Reise-/Erkundungszeit begrenzt wurde
  • So ein Lauf kann auch ganz schön schlauchen. Wir hatten noch den Nachmittag und den darauf folgenden Tag in Kopenhagen. Das war auch in Ordnung, aber danach habe ich mich echt auf Zuhause und Regenerieren gefreut.

Meine 10 Tipps für Kopenhagen

1. Ein Fahrrad mieten

 

Kopenhagen ist ein Paradies für Fahrradfahrer  mit einem eigenen Straßennetz, überall gibt es Radspuren, inklusive einem Ampelsystem und Kreisverkehren. Dazu ist die Stadt sehr flach, Radfahren macht also richtig Spaß. Außerdem kann man in kurzer Zeit sehr viel von der Stadt sehen. Wir hatten für die kompletten 3 Tage Räder und haben damit einige Kilometer zurück gelegt. Das würde ich auch jeder Zeit wieder genau so machen.

 

2. Auf der Suche nach Streetart durch Christiania schlendern

 

Die Freistadt Christiania wurde in den 1970er Jahren von Hippies eingenommen, die diese Siedlung besetzten. Noch heute gelten dort andere Gesetze. Während mittlerweile harte Drogen verboten wurden, wird hier immer noch der Verkauf und das rauchen von Marihuana und Co geduldet. Christiania strahlt absolutes Hippie-Flair aus mit vielen kleinen Geschäften in denen Handarbeit verkauft wird, den vielen Grafitti, die die Hauswände schmücken und dem unverkennbaren Grasgeruch der allumgebend ist. Die Freistadt kann auf eigene Faust erkundet werden und die Bewohner sind in der Regel sehr friedlich, fotografieren ist allerdings nur  bedingt geduldet. Besonders an der Hauptstraße gilt sogar ein komplettes Fotografierverbot. 

 

3. Einen Hotdog am Nyhavn essen

 

Am malerischen Nyhavn gibt es so manches Restaurant, mit absoluten Touristenpreisen und die haben es in Kopenhagen in sich. Mein Bruder hat mir schon im Vorfeld geraten, dort den besten Hotdog überhaupt zu probieren, er und seine Familie waren begeistert. Als dann auch noch mein Guide von der Free Walking Tour erwähnte, dass die Kopenhagener selbst nie in die Restaurants am Nyhavn gehen würden, sondern im Supermarkt oder am Hotdog-Stand etwas holten und sich damit an den Hafen setzen, war ich vollends überzeugt mich selbst an einen Hotdog zu wagen. Das war auch echt lecker und ist sicherlich eine gute Alternative für einen Snack zwischendurch.

 

4. Streetfood im Freien genießen

 

Direkt an der Rad- und Fußgängerbrücke zwischen Christianshavn und dem Nyhavn befindet sich ein kleiner Street Food Traum. In diversen Containern, Wohnwägen und Co. werden Köstlichkeiten aus aller Welt angeboten. Neben diversen Gerichten aus der modernen Küche (vegane indische Curries, diverse Pokébowls, etc.) finden sich auch klassische dänische Gerichte wie Smørrebrød  und Schweinebraten vom Grill. Sitzgelegenheiten gibt es genug und neben normalenTischen laden Liegen direkt am Wasser zum Verweilen ein. Der einzige Nachteil dort: sämtliche Getränke werden in Plastikbechern serviert.

 

5. In Versterbro Ausgehen

 

Den hippen Stadtteil Vesterbro südlich der Innenstadt fanden wir besonders in den Abendstunden absolut genial. Neben einer Vielzahl an guten Restaurants kann man hier richtig gut ausgehen. Neben gemütlichen Bars, wie dem Olhus oder einem Irish Pub mit Live Musik gibt es zahlreiche Möglichkeiten richtig Feiern zu gehen. Wir haben klassischens Barhopping betrieben und hatten dabei zwei Nächte lang ordentlich Spaß. Besonders gut hat mir die Vielzahl an diversen IPA Bieren gefallen.

 

6. Selbst entscheiden, ob die Kleine Meerjungfrau wirklich so enttäuschend ist

 

Vor der Reise habe ich mehrfach gelesen, dass die Lille Havfrue, das "Wahrzeichen" Kopenhagens, absolut unspektakulär sei. Mein Guide bei der Free Walking Tour hat dann auch abgeraten, das enttäuschendste Wahrzeichen (nach dem Manneken Pis in Brüssel) überhaupt aufzusuchen. Ich wollte der traurigen und mehrfach in Mitleidenschaft gezogenen Statue eine Chance geben und bin den Weg am Pier entlang Richtung Kastellet spaziert um mir selbst eine Meinung zu bilden. Viel erwartet hat ich nicht, war jedoch überrascht, wieviele Menschen sich auf den Weg zur Kleinen Meerjungfrau gemacht haben um ein Foto mit der Statue im Hintergrund zu schießen. 

 

7. Bei einer großen Free Walking Tour sämtliche Sehenswürdigkeiten der Stadt abchecken

 

Diesen Tipp gebe ich gerne zu allen möglichen Städten. Ich liebe diese Touren und freue mich immer, wenn ein motivierter Guide Insights gibt und einem die Stadt aus seinem Blickwinkel zeigt. In Kopenhagen habe habe ich mich für die große, dreistündige Tour entschieden und wurde absolut nicht enttäuscht. Daniel, unser Guide war super gut drauf und ich hatte viel Spaß bei der Tour, besonders super, fand ich den kleinen Sprachführer. Denn einin paar Höflihckeitsfloskeln in der Landessprache zu beherrschen haben noch keinem geschadet.

 

8. Nach Gratismuseumstagen erkundigen

 

Museen sind in Kopenhagen ebenso teuer, wie alles andere auch. Wenn ihr bei eurem Besuch Sparen wollt, empfehle ich euch vorab, nach Gratistagen zu schauen. Die meisten Museen in in der dänischen Hauptstadt sind an einem Tag in der Woche frei zugänglich.

 

9. Bei einem Strandspaziergang auf Amager einmal nach Schweden winken

 

Vor unserer kleinen Reise war mir gar nicht bewusst, dass Kopenhagen einen sehr schönen Sandstrand hat. Dieser befindet sich südöstlich der Innenstadt auf Amager und kann in etwa 20 Minuten mit dem Rad erreicht werden (eine Metro Verbindung gibt es ebenso). Der Strand ist sehr gut zugänglich und lädt zum Baden ein. Bei einigermaßen klarem Wetter gibt es nicht nur einen Blick auf Schweden sondern auch auf die imposante Öresund-Brücke, die Dänemark mit seinem östlichen Nachbarland verbindet.

 

10. Die 392 Stufen die Wendeltreppe der Vor Frelsers Kirke hochsteigen

 

Die im Stadtteil Christianshavn gelegene Vor Frelsers Kirke fällt mit ihrer Turmspitze, die aus einer Wendeltreppe besteht schon von Weitem auf. Wenn ihr keine Angst vor der schindelnden Höhe habt, könnt ihr von der Spitze eine schöne Aussicht über Kopenhagen genießen. Davor gilt es jedoch die 250 Stufen im engen Treppenhaus in Angriff nehmen und in 150 Stufen die Wendeltreppe besteigen. Der Eintritt ist mit 50 DKK kein Schnäppchen, aber meiner Meinung nach trotzdem lohnenswert. 

 

Mit dem Fahrrad an dem Strand von Amager
Mit dem Fahrrad an dem Strand von Amager
Streetart in Christiania
Streetart in Christiania
Training der Kutschpferde vor Schloss Christiansborg
Training der Kutschpferde vor Schloss Christiansborg
Wachablösung vor dem Schloss Amalienborg
Wachablösung vor dem Schloss Amalienborg
Schiffe am Nyhavn
Schiffe am Nyhavn
Vor Frelsers Kirke
Vor Frelsers Kirke
Aussicht vom Turm der Vor Frelsers Kirke
Aussicht vom Turm der Vor Frelsers Kirke
Den Lille Havfrue - die Kleine Meerjungfrau
Den Lille Havfrue - die Kleine Meerjungfrau

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Hier schreibe ich, Steffi, von meinen kleinen und größeren Reisen in der Heimat und rund um die Welt. Ich habe nie meinen Job gekündigt um die Welt zu bereisen, aber ich nutze jede Gelegenheit unseren schönen Planeten zu erkunden. Auf travel and other stories zeige ich euch, dass man sich auch mit Vollzeitjob kein Abenteuer entgehen lassen muss