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Roadtrip & Tauchen in Thailand - Meine Reiseroute

Pünktlich zu kalten Jahreszeit ging es für mich im Dezember 2018 für 17 Tage nach Thailand mit einem Stopover in Dubai. Nach einer Woche Tauchen - inklusive Open Water Tauchschein machen - startete ich mit Freunden einen Roadtrip von Bangkok bis nach Chiang Mai inklusive verschiedener Stopps in den ehemaligen Königsstädten. In diesem Post gebe ich euch einen Überblick über die Route und die Aktivitäten an den einzelnen Orten. 




Tag 1: Flug & Dubai

Mein Flug ging mit Emirates am Freitagabend von Frankfurt direkt nach Dubai. Samstagmorgen war ich dann in Dubai und habe es gerade noch pünktlich zum Sonnenaufgang auf das Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt geschafft. Nachdem ich die traumhafte Aussicht lange genug genossen habe, gab es zunächst ein ausgiebiges Frühstück, bevor ich mich auf den Weg in die Altstadt Deira machte um die verschiedenen Souks zu besuchen. So schlenderte ich am Hafen entlang, über den Gold Souk und den Gewürz Souk. Zum Mittagessen war ich dann in der Dubai Mall. Den Nachmittag verbrachte ich wieder in der Neustadt und schön angelegten Souk Madinat Jumeirah. Zum Sonnenuntergang entspannte ich am Jumeirah Beach mit Blick auf das Burj al Arab und beobachtete Surfer. Zum anschließenden Abendessen gab es dann eine erstklassige Sicht auf die Dubai Fountain Show, bevor ich mich wieder auf den Weg auf den Flughafen zum Weiterflug nach Phuket machte.

 

Durch die beiden Nachtflüge hatte ich tatsächlich 17h in Dubai, die ich dank der günstigen Flugzeiten voll ausnutzen konnte um einen ersten guten Einblick von der Stadt der Superlative zu bekommen. 

Tag 2-8: Khao Lak

Kurz vor Mittag erreichte ich mein super cooles Hostel in Khao Lak. Das Monkey Dive Hostel kann ich echt von Herzen empfehlen, ich fühlte mich sofort wie zuhause und habe meinen Aufenthalt dort sogar um 3 Tage verlängert (*unbezahlte Werbung*). Am ersten Tag habe ich tatsächlich gar nichts mehr gemacht, noch ein wenig Khao Lak erkundet, lecker gegessen und sonst nur am Strand gechillt und im warmen Wasser gebadet. Abends war ich dann – wie fast jeden Abend – mit meinen Roommates unterwegs. Für den nächsten Tag hatte ich einen Schnorchel-Ausflug zur Inselgruppe Koh Surin gebucht. Alles über diesen wunderschönen Tag, trotz Unwetter, könnt ihr hier lesen Post: Koh Surin (folgt).

 

Die nächsten 3 Tage war ich bei meiner Tauchschule, den Sea Bee’s (*unbezahlte Werbung*). Nach dem ersten Tag im Pool verbrachten wir 2 Tage auf unserem Tauchboot im Meer und nach 4 Freiwassertauchgängen und der bestandenen Theorie-Prüfung hielt ich dann ganz stolz mein Brevet in den Händen. Das Tauchen hat mich so sehr angefuchst, dass ich die Weiterreise nach Krabi gestrichen habe um noch weitere Tage im Meer zu verbringen.

 

Nach der Tauchprüfung gab es einen Tag tauchfrei. Da leihte ich mit einem Hostelmitbewohner einen Roller und wir erkundeten den Khao Lak Nationalpark sowie Wasserfälle in der Umgebung. Die Gemeinschaft in unserem Hostel war echt super, obwohl ich alleine unterwegs war, war ich zu keinem Zeitpunkt einsam.

 

Nach dem freien Tag habe ich mich dann schon wieder sehr auf die nächsten beiden Tauchtage bei den Similan Islands gefreut. Da wurde ich auch echt nicht enttäuscht und wir wurden mit Adlerrochen und Schildkröten belohnt sowie traumhaften Korallenriffen. Wie es mir beim Tauchen ergangen ist und warum ich nach den ersten Startschwierigkeiten doch noch die Liebe an diesem Sport entdeckt habe, könnt ihr demnächst hier lesen. 

Tag 9-10: Über Krabi nach Bangkok

Früh morgens machte ich mich auf den Weg nach Krabi. Da ich ursprünglich 3 Tage dort verbringen wollte, hatte ich meinen Weiterflug nach Bangkok auch von dort aus gebucht und wollte nicht unbedingt umbuchen. In Krabi erkundete ich die Stadt und den shönen Tempel Wat Kaew. Nach einem ausgiebigen Spaziergang adurch die Stadt und am Fluss entlang setzte ich mich dann auf eine Bank und las entspannt in meinem Buch, bevor ich mich auf den Weg zum Flughafen machte. In Bangkok angekommen war es dann auch schon recht spät, sodass ich direkt zum Hotel gefahren bin, wo ich mich mit meinen Freunden getroffen habe.

Nach einem unglaublich leckeren Frühstück machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg in die Altstadt mit dem Wat Pho Tempel als ersten Stopp. Dort mussten wir uns natürlich den großen liegenden Buddha anschauen was schon echt beeindruckend ist. Weiter ging es dann noch zum Grand Palace, dem Königspalast. Das Areal ist echt unglaublich, so prunkvoll und bunt und so unfassbar viele Menschen. Irgendwie erinnerte die ganze Anlage ein wenig an Disneyland, aber dennoch sehr beeindruckend, wenn auch etwas erschlagend. Den Smaragd-Buddha haben wir uns natürlich auch angeschaut. Nach unserer ausgiebigen Erkundungstour machten wir uns auf den Weg zur Khao San Road. Dort konnten wir gut durch die Straßen schlendern und beobachten. Weiter ging es zum Wassertaxi. Meine Freunde fuhren zurück zum Hotel (sie waren am Vortag schon viel in Bangkog unterwegs) und ich machte mich auf den Weg nach Chinatown. Dort landete ich erst in etwas abgelegenen Gassen und kam an einem Schrotthändler nach dem anderen vorbei. Soviel Metallschrott habe ich echt noch nie gesehen, fand es aber sehr interessiert. Danach folgten die Gassen mit den Schuhhändlern, über mehrere Hundert Meter war da echt ein Schuhgeschäft neben dem nächsten. Echt verrückt! 

 

Nach einem kleinen Essen unterwegs besuchte ich noch den Golden Buddha Tempel. Mit der Metro ging es dann zurück zum Hotel. Nach einer kleinen Chillpause ging es dann nochmal los und zwar zum Tower@Lebuan, bzw. zur Rooftop Bar oben auf dem Turm. Die Aussicht auf die Skyline war bombastisch, ebenso die Preise unserer Cocktails, weshalb wir nach einer Runde Gin Tonic dann doch beschlossen haben in einer der umliegenden Garküchen zu speisen. Dort fanden wir auch leckere, einfache Thaiküche und wurden absolut nicht enttäuscht. Im Hotel gönnten wir uns noch den ein oder anderen Absacker bevor wir nicht allzu spät ins Bett gegangen sind.

 

Am nächsten Tag sollte unser Roadtrip mit dem Mietwagen starten.

Unsere Roadtrip-Route

Quelle: Google Maps, 03/2019
Quelle: Google Maps, 03/2019

Tag 11: Von Bangkok über Ayutthaya nach Lopburi

Nachdem wir unseren Wagen am Flughafen in Bangkok abgeholt hatten machten wir uns direkt auf den Weg zum Sommerpalast in Bang Pa In. Diese Anlage unterscheidet sich sehr vom Königspalast, denn hier finden sich Bauwerke in allen möglichen Stilen. Besonders der französische Einschlag kommt bei verschiedenen Kolonialbauten zur Geltung, aber die niederländische Windmühle neben Chinesischem Tempel hat auch eine ganz besondere Anmutung. Der größte Unterschied zu den Palästen in der Hauptstadt lag aber bei den Besuchermassen. In Bang Pa In war nämlich sehr wenig los, besonders dafür, dass der Tempel nur eine gute Stunde von Bangkok entfernt ist.

 

Weiter ging unser Roadtrip nach Ayutthaya wo wir gleich 3 Tempelanlagen besichtigten. Zuerst mussten wir aber die Challenge lösen, einen Parkplatz zu finden. Das war nicht einfach, hat dann aber zum Glück doch noch funktioniert. Das Areal des Historical Parks ist sehr weitläufig, weshalb ein Tag zum Erkunden gar nicht ausreicht. Nach unseren 3 großen Tempelanlagen, der Wat Phra Ram, der Wat Pha Mahathat und der Wat Ratchaburana hatten wir aber auch erstmal genug gesehen. Der Tag war sehr heiß und durch die vielen Besucher war es auch etwas ungemütlich. Wir schlenderten noch über einen kleinen Markt und testeten diverse thailändische Süßspeisen vor der Weiterfahrt nach Lopburi.

 

Da es bei unserer Ankunft schon recht spät war, verbrachten wir den Abend ganz entspannt in einer kleinen Garküche nahe unseres Hotels. 

Tag 12: Von Lopburi über Phetchabun und Phitsanulok nach Sukhothai

Nach dem Frühstück machten wir uns dann auf den Weg die historische Altstadt von Lopburi zu erkunden. Die Anlage ist recht überschaubar und wir waren morgens die ersten Besucher, bis auf ca. 200 Soldaten, die an diesem Tag wohl auch einen Ausflug gemacht haben. Neben den Ruinen besuchten wir auch das Somdat Phra Narai Nationalmuseum und beschäftigten uns ein wenig mit der Kultur.

 

Nach dem Besuch waren wir etwas verwundert, denn wir hatten im Vorfeld überall gelesen, dass es in Lopburi so viele Affen geben soll. Auf der ganzen Anlage haben wir keinen einzigen gesehen und wir fragten uns schon, ob es diese wohl gar nicht mehr gibt. Da hatten wir falsch gedacht. Als wir dann weiter in der Stadt unterwegs waren viel uns der erste Affe auf, der an einem Strommasten kletterte. Ein Affe kommt aber selten alleine und schon kurze Zeit später verstanden wir, wovor die Reiseführer warnten. Da waren auf einmal so viele Affen, ich übertreibe nicht wenn ich von 100+ Affen spreche, die munter auf den Gehsteigen entlang spazierten, auf Hausdächern saßen oder todesmutig die Straße überquerten. Das war fast schon ein wenig unheimlich, vor allem als einzelne anfingen, neben uns zu kämpfen. 

 

Auf der Weiterfahrt nach Phitsanulok legten wir einen spontanen Stop in Petchabun beim Si Thep Historical Park ein. Dieser Tempelkomplex ist recht unbekannt, zumindest wurde er in keinem unserer Reiseführer erwähnt. Wir entdeckten ihn auch nur zufällig auf einem Straßenschild. Das schöne beim Roadtrip ist die Spontanität und so machten wir direkt einen kleinen Abstecher. Wir waren neben zwei Paaren auch tatsächlich die einzigen ausländischen Besucher und sind neben verschiedenen Gruppen von Schulklassen auch aufgefallen wie bunte Hunde. Die Schüler haben sich richtig gefreut uns zu sehen und uns teilweise die Hand geschüttelt. Richtig goldig! Ganz in der Nähe bekamen wir noch eine private Führung beim  Khao Klang Nok Monument. Auch wenn unser Guide sehr bemüht war, haben wir von der Tour, die natürlich komplett auf Thai war, nicht allzu viel verstanden. Aber die herzliche Einladung zur Führung konnten wir natürlich trotzdem nicht ausschlagen.

 

Die weitere Fahrt ging voll über die Berge. Auf dem Amphoe Khao Kho Berg legten wir eine Pause ein uns genossen die tolle Aussicht bei Frappé & Smoothies. Nach einem weiteren kurzen Stop mit wunderschönem Sonnenuntergang erreichten wir dann auch endlich Phitsanulok. Da Phitsanulok noch nicht unser Tagesziel war, fiel der Stopp auch eher kurz aus und wir besuchten nur den Tempel bevor es weiter nach Sukhothai ging. Dort bekamen wir zum Glück im 4. bereits geschlossenen Restaurant die Auskunft, dass noch eine kleine Garküche um die später Uhrzeit offen hatte, die uns auch sehr freundlich mit leckerem Essen versorgte.

Tag 13: Von Sukhothai nach Chiang Mai

In aller Frühe machten wir uns auf den Weg in den Sukhothai Historical Park um die dortigen Tempel zu erkunden. Diese Tempelanlagen sind noch recht gut erhalten und mir hat es dort fast am besten gefallen, da es doch sehr viel zu entdecken gibt. Beim ersten besuchten Tempel kamen wir sogar wieder in den Genuss einer kleinen privaten Tempelführung auf Thai. 

 

Ganz in der Nähe von Sukhothai, nämlich in Si Satchanalai machten wir nochmal einen Stopp bei einer historischen Tempelanlage - das war dann aber auch wirklich der letzte Historical Park bei unserer Reise. Die Anlage war sehr hübsch und es gab viele Tempel zu entdecken und eine große Buddhastatue oben auf dem Berg. Im Park waren recht wenige Touristen und wir wurden wieder zum Highlight für die ganzen Schulklassen, die uns mit ihren paar Wörtern Englisch herzlich begrüßten und ganz viele High Fives gaben. 

 

Weiter ging es nach Chiang Mai. Dort hatte ich ein super hüsches Hostel in perfekter Lage direkt am Night Market. Dort haben wir uns dann auch abends wieder getroffen um die verschiedenen Stände abzuklappern. Später habe ich mich noch mit Hostelbekanntschaften aus Khao Lak getroffen und mit denen zusammen auf dem Foodmarket gegessen und noch das ein oder andere Bierchen getrunken.

Tag 14-15: Chiang Mai

Am nächsten morgen machten wir einen Ausflug auf den Doi Inthanon, den höchsten Berg Thailands, und den gleichnamigen Nationalpark. Wir starteten direkt mit dem absolut beeindruckenden Mae-Ya Wasserfall. Da wir sehr früh unterwegs waren, hatten wir diesen sogar fast für uns alleine. Weiter ging es mit der Bergspitze, bzw. einer kleinen Wanderung oben durch den Wald. So viel gibt es oben allerdings gar nicht zu sehen, denn dort gibt es nur einen Militärstützpunkt der natürlich nicht öffentlich zugänglich ist. Etwas weiter unten im Tal gab es dann einen Pakrplatz mit super schöner Aussicht. Von dort aus werden auch kleine Trekking-Touren durch den Nationalpark angeboten. Das haben wir natürlich gerne gemacht. Die Touren dürfen nur mit Guide gemacht werden, um die ortsansässige Ökonomie zu unterstützen. Von daher - absolut in Ordnung. Leider sprach unser Guide kaum Englisch und wir konnten uns nicht wirklich unterhalten, was sicher spannend gewesen wäre. Die Wanderung war aber ganz nett, nicht allzu anstrengend und mit einer hübschen Aussicht.

 

Auf dem Rückweg nach Chiang Mai machten wir noch einen Stopp beim Mae Klang Wasserfall, der auch echt schön war mit seinem kleinen Regenbogen. Dort gab es auch einen leckeren Papaya-Salat, den ich hier in Deutschland schon ein wenig vermisse.

 

Zurück in Chiang Mai machten wir uns endlich auf den Weg die hübsche Altstadt mit den vielen Tempeln zu erkunden. Das war echt schön und die Stadt hat total Charme. Zum Abendessen gingen wir dann wieder auf den Food Market und früh ins Bett, denn für den nächsten morgen haben wir uns ganz spontan beim Chiang Mai Marathon angemeldet - aber nur für die 10km Strecke.

Tag 16-17: Phuket

Mein Wecker klingelte also tatsächlich um halb 4, denn der Lauf sollte um 4 Uhr morgens starten. Absolute Schnapsidee! Das würde mir zuhause ja im Traum nicht einfallen, aber in diesem Moment fand ich die Idee tatsächlich super. Der Lauf war super anstrengend, aber wir sind durchgekommen. Und das sogar besser als erwartet. 

 

Nach dem Lauf hieß es dann direkt Abschied nehmen, denn nun sollten sich unsere Wege trennen. Während meine Freunde noch zwei weitere Wochen mit dem Mietwagen durch den Norden und Westen Thailands reisten, ging es für mich schon wieder zurück nach Phuket. Also nochmal eben unter die Dusche gesprungen und um 7 Uhr saß ich dann in einem Tuktuk zum Flughafen. Dort gab es dann auch endlich ein wohlverdientes Frückstück beim Warten auf den Flieger.

 

In Phuket konnte ich dann in wenigen Minuten vom Flughafen zu Fuß zum Hostel - die absolute Luxussituation. Dort war es zu früh zum einchecken, aber das war vollkommen okay. Ich packte meinen Daypack und machte mich direkt auf den Weg zum Strand, dem wunderschönen Nai Yang Beach. Den Strandtag habe ich mir echt gegönnt nach dem Lauf morgens und so verbrachte ich tatsächlich den ganzen Mittag & Nachmittag am und im Wasser. Erst nach Sonnenuntergang ging es zum Einchecken ins Hostel. Ich gönnte mir noch eine schöne Ganzkörpermassage und ein letztes Mal Thai Food mit Papaya Shake bevor es am nächsten Tag wieder zurück nach Deutschland ging.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück spazierte ich am nächsten morgen zum Flughafen und machte mich auf den Weg in die Heimat um pünktlich an Weihnachten mit meiner Familie zuhause zu feiern.

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Hier schreibe ich, Steffi, von meinen kleinen und größeren Reisen in der Heimat und rund um die Welt. Ich habe nie meinen Job gekündigt um die Welt zu bereisen, aber ich nutze jede Gelegenheit unseren schönen Planeten zu erkunden. Auf travel and other stories zeige ich euch, dass man sich auch mit Vollzeitjob kein Abenteuer entgehen lassen muss